Fachtagung am 16. und 17.11.2018 in Verden im Akzent Hotel

Am Standort des Fördermitgliedes der Glaser-Innung Niedersachsen „Frerichs Glas“ in Verden trafen sich die Mitglieder und Fördermitglieder zu der Fachtagung. Das Akzent Hotel Höltje in Verden stellte den optimalen Rahmen zur Verfügung.

Vor der Tagung am Vormittag trafen sich schon einige Kollegen bei Frerichs Glas zu einer Betriebsbesichtigung. Mit großem Interesse wurden die Informationen im Vorfeld und anschließend die praktischen Abläufe beim Rundgang durch die Produktionsstätte aufgenommen.

Zur Fachtagung am Freitagnachmittag konnte Obermeister Karl-Heinz Tute wieder eine stattliche Anzahl von Mitgliedern, Fördermitgliedern und Freunde der Glaser-Innung Niedersachsen begrüßen.

Neue Produkte der dormakaba sowie die Marktanalyse und die damit verbundene Digitalisierung stellte Jürgen Dersch den Anwesenden vor. Ein sehr breit aufgestelltes Produktportfolio, das dem Verarbeiter zur Verfügung gestellt wird. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass dormakaba ab 2019 Fördermitglied der Glaser-Innung Niedersachsen ist.

Die Technische Richtlinie Nr. 24 Ganzglasduschen, Inhalte und Anwendungen wurde von Luigi Rosati von KL-Megla sehr detailliert vorgetragen. Die feinen Unterschiede zur DIN 14428 Duschabtrennungen wurden klar formuliert.

Nach der Kaffeepause wurde das brisante Thema DIN 18008, 0,8 m Regelung und deren Auswirkungen diskutiert. Im Glasreport Ausgabe 2 und 3 wurde darüber berichtet. Insbesondere die angedachte Risikoabschätzung wurde unterschiedlich bewertet und kommentiert. Für den TIA waren es wertvolle Anmerkungen für die weitere Vorgehensweise. Am 23. Januar 2019 wird dieses Thema in einer größeren Runde erörtert und danach dann die weiteren Maßnahmen festgelegt.

Aber nicht nur Tagen, sondern auch das Gespräch in lockerer Atmosphäre kam nicht zu kurz. Als Dank für die aktive Mitarbeit in der Innung wurden die Mitglieder und Fördermitglieder zum Magic-Dinner eingeladen. Nicht nur das fachliche, sondern auch das kollegiale Gespräch wurde dabei gepflegt.

In der Mitgliederversammlung am Samstag wurde nochmal ein kurzer Rückblick auf dem bisherigem Tagungsverlauf genommen. Nach der Eröffnung durch Obermeister Karl-Heinz Tute wurde dann die formalen Punkte wie Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 12. April 2018 in Hannover abgehandelt.

Nach der einstimmigen Genehmigung des Protokolls berichtete Gf Roger Möhle über den Stand der Umbaumaßnahme der Glaserwerkstatt im FBZ-Berenbostel auf dem Campus Handwerk. Hier sind erhebliche Investitionen in Umbau- und Neubeschaffung durch die Handwerkskammer Hannover vorgenommen worden. Die Glaser-Innung Niedersachsen hat auch eine Summe von 15.000 EURO in Umbaumaßnahmen investiert. Am 15. März 2019 wird dann die neue Werkstatt im Rahmen der Mitgliederversammlung  offiziell übergeben.

Der aktuelle Sachstand der Novellierung des Berufsbildes Glaser wurde angesprochen. Konkrete Fakten konnten nicht bekannt gegeben werden.

Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema Asbest. Hier wurden im September und im November zwei Seminare mit jeweils 20 Teilnehmern durchgeführt. Die Handwerkskammer Hannover führte die Seminare durch. Ein weiterer Termin ist für den 13. und 14. Februar 2019 gebucht. Vier Reservierungen liegen jetzt schon vor. Nach Bedarf wird noch ein weiterer Termin möglich sein. Zurzeit haben 42 Betriebe der Glaser-Innung Niedersachsen einen oder mehrere Mitarbeiter die den Sachkundelehrgang nach der Anlage 4 c der TRGS 519 erlangt haben.

Nach Vorstellung des Haushaltsplans 2019, der einstimmig genehmigt wurde, wurden weitere Punkte wie die demnächst anstehenden Tarifverträge über den Rahmentarifvertrag und die derzeitige Lehrlingssituation besprochen. Der Punkt Verschiedenes war gespickt mit Informationen über weitere Maßnahmen der Weiterbildungsmöglichkeiten.

Den krönenden Abschluss bildete der Vortrag Live-Hacking – Einblicke in die Welt der IT-Security vom Systemhaus Compi Power aus 27368 Bothel. Es wurde aufgezeigt, wie leicht es Kriminellen oft fällt, Zugriff auf einzelne PCs, Netzwerke oder ganze Infrastrukturen zu bekommen. Die Methoden der Hacker werden immer ausgefeilter und die Folgen immer dramatischer. Neben den hohen Kosten durch den Betriebsausfall, der Wiederherstellung von Systemen und dem Schließen von Sicherheitslücken kann auch der Vertrauensverlustexistenzbedrohend sein. Immer häufiger werden nicht nur Unternehmen zur lohnenden Zielscheibe, sondern auch deren Kunden. Diese werden z.B. durch fingierte E-Mails mit Erpressungstrojanern, oder dem Diebstahl von vertraulichen Daten geschädigt. Das Ziel muss sein, dass die Sicherheit der IT als Chefsache betrachtet wird und sich Unternehmen effektiv schützen. Die IT-Sicherheit wird uns auch am 15. März 2019 bei der nächsten Tagung begleiten. Eine Kooperation mit dem Systemhaus Compi Power wird angestrebt.

In seinen Schlussworten dankte  OM Karl-Heinz Tute allen Anwesenden für ihre Teilnahme und konstruktive Mitarbeit und dem GF Roger Möhle für die Organisation der Tagung.

 

 

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